Neues Projekt: Talradparken.de

27.06.2016 - 16:36

IMG_0130
Man fährt durch die Stadt, erreicht sein Ziel und dann fängt die Suche an: Wo stell ich mein Rad ab? Krumme Laternen oder Straßenschilder, an denen das Rad im schlimmsten Fall noch andere behindert, sind keine idealen Abstellmöglichkeiten. Einer der Gründe warum Menschen sich nicht aufs Rad setzen: Die Unsicherheit darüber ob und wie Sie ihr Rad am Zielort sicher und ohne große Hürden abstellen können. Aus dieser Überlegung entstand beim Cyclehack die Idee von talradparken.de. Es sollte eine Möglichkeit geschaffen werden schnell und bequem einen Fahrradstellplatz zu finden. Schnell wurde klar, dass es auf jeden Fall auch eine mobile Lösung geben muss, die auf jedem Smartphone funktioniert, um möglichst allen Nutzern den Service anbieten zu können. Im Brainstorming kam heraus, dass eine Karte sinnvoll ist, auf der sämtliche Fahrradparkplätze eingezeichnet sind und die von den Nutzern erweitert werden kann.

Genau daraus ist nun talradparken.de geworden. Die Plattform nutzt die frei verfügbaren Kartendaten von OpenStreetMap. Über die Website werden dem Nutzer Fahrradabstellplätze in Wuppertal angezeigt. Über die Ortungsfunktion des Smartphones auch direkt in der näheren Umgebung. Oder vor Antritt der Fahrt stationär am heimischen Desktop PC. So lässt sich schnell und bequem recherchieren wo in der Umgebung vom Zielort ein sicherer Fahrradparkplatz zu finden ist. Darüber hinaus lassen sich Eigenschaften wie Anzahl der Stellplätze, Art des Stellplatzes (Bügel, Käfig, Fahrradparkhaus, Überdachung) und weitere Informationen einsehen. Zudem ist die Karte, dank der offenen Datenstruktur, erweiterbar. Sodass – communitybasiert – ständig, zum Beispiel neu aufgestellte Fahrradbügel direkt eingetragen werden bzw. abgebaute oder versetzte Bügel entfernt werden können. Außerdem ist das Ziel in Zusammenarbeit mit dem OpenData Portal der Stadt Wuppertal ganze Datensätze an Standorten automatisch in die Karten zu integrieren. Aktuell wird noch am Design und Interface der Homepage gearbeitet, sodass wir hoffen die Website möglichst schnell den Radfahrern in Wuppertal zur Verfügung stellen zu können. Stay tuned!

Anmeldung geöffnet

16.06.2016 - 11:41

Die Vorbereitungen für den CycleHack laufen auf Hochtouren. Damit wir die Teilnehmerzahl besser abschätzen können, bitten wir euch, wie im letzen Jahr, euch über die Anmeldungsseite für den CycleHack 2016 anzumelden.

Save the Date!

08.06.2016 - 10:12

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr, wird es auch in diesem Jahr einen Cyclehack in Wuppertal geben. Vom 24. bis 26. Juni wollen wir neue Konzepte erarbeiten und umsetzen. Organisiert wird das Ganze in diesem Jahr nicht mehr nur von Studierenden der Uni Wuppertal, sondern von vielen verschiedenen Initiativen (u. a. IG Fahrradstadt Wuppertal und Open Knowledge Lab Wuppertal) rund um den Mirker Bahnhof (Utopiastadt), welcher zugleich Austragungsort des Events ist.

Das Servicekonzept steht: Radup! dein campus e-bike

21.12.2015 - 13:17

radup

Die Idee, einen E-Bike-Verleih mit selbst gebauten Pedelecs an der Uni zu etablieren, entstand am diesjährigen Cyclehack im Juni 2015. Ein Wochenende lang wurde gebastelt und getüftelt, bis der Prototyp solch eines Pedelecs fertig war. Aber wie gestaltet man den Verleih, damit er möglichst bald realisierbar und auch skalierbar ist? Welche Berührungspunkte und Medien begegnen dem Nutzer? Wie kann man die User Experience gestalten, um möglichst viele Studenten zum Radfahren zu motivieren – und funktioniert das überhaupt?

Mit diesem Fragen beschäftigte sich die Design-Studentin Caroline Groneberg im Rahmen ihrer Bachelorarbeit und entwickelte ein Servicekonzept für den kooperativen E-Bike-Verleih Radup!. Dabei wendete sie verschiedene Methoden des Design Thinking an, einer nutzerorientierten Herangehensweise, um  Serviceerfahrungen zu gestalten und zu testen.

Das Ergebnis ist ein zweistufiges Verleihsystem. Damit das Konzept schon in kleinem Rahmen realisiert werden kann, gibt es die sogenannten Wanderräder, die die Studenten via App selbstorganisiert untereinander weitergeben können – der Verleih ist damit schon ab der Anzahl von einem Rad möglich. Die Idee ist, dass die Räder für einige Tage mitsamt Akku und Ladekabel ausgeliehen werden können und immer unter den Studenten wandern. Der Buchungsprozess wird über eine App abgewickelt, die die Rahmenbedingungen bietet – aber dennoch genügend Freiraum für Selbstorganisation lässt. Wenn genügend weitere Pedelecs gebaut wurden und die Flotte eine entsprechende Kapazität hat, lohnt sich auch der Aufbau von Verleihstationen direkt an der Universität, wo die sogenannten Campusräder für das Pendeln von Campus zu Campus benutzt werden können.

Im Rahmen der Bacheloarbeit wurden Servicekonzept, Corporate Design und Screendesign der App entwickelt, das nur noch technisch umgesetzt werden muss. Als nächstes wird versucht, den Verleih mit verschiedenen Kooperationspartnern wie dem AStA der Bergischen Universität, PeTTO bike und Utopiastadt zu realisieren. Wer Fragen, Ideen oder Kooperationsvorschläge hat, kann sich gerne über das Kontaktformular der folgenden Website oder bei Lukas Vaupel vom AStA melden.

Mehr Infos unter www.radup-wuppertal.de

Projekt „RAD UP“ geht in nächste Entwicklungsphase

22.07.2015 - 23:13

Der Cyclehack 2015 ist vorbei… aber die Projektentwicklung noch lange nicht! Denn die Idee hinter dem  Projekt „RAD UP“, einen kollaborativen E-Bike-Verleih für Wuppertal und seine Studenten zu schaffen, stößt an vielen Seiten auf Bereitschaft und Begeisterung.

Ein kleiner Rückblick

Als wir uns am Cyclehack-Wochenende im Juni mit den Problemen und Herausforderungen des Radfahrens in Wuppertal beschäftigt haben, kristallisierte sich eine Hürde ganz besonders heraus: die Wuppertaler Berge. Die hohe Steigung fernab der Talachse, vor allem Richtung Universität, ist nicht ohne und niemand möchte abgestrampelt und verschwitzt an der Uni ankommen. Also haben wir uns ein nachhaltiges Konzept überlegt, um Studenten trotz steiler Wege zum Radeln zu motivieren: Ein wenig Unterstützung muss her – und zwar in Form eines Elektromotors, der dem Fahrradfahrer bergauf unter die Arme (beziehungsweise Beine) greift. Aber statt ein teures Elektrobike anzuschaffen, haben wir ein altes Fahrrad technisch und optisch aufgerüstet und einen Motor samt Akku und Display daran gebaut. Mit diesem so genannten „Pedelec“ (Pedal Electric Cycle) lässt es sich leicht den Berg hochfahren oder bei Bedarf auch treten, denn der Motor kann jederzeit wieder ausgeschaltet werden.

Wie geht es weiter?

Durch den Pedelec-Verleih an unterschiedlichen Stationen (z.B. an den verschiedenen Uni Campi und dem Bahnhof Mirke) würde das Netz an Fahrradwegen in Wuppertal auch fernab der Nordbahntrasse gefördert und belebt werden. Außerdem bietet das Pedelec-System Studenten beim Pendeln eine schnelle und direkte Alternative zum überfüllten Öffentlichen Personennahverkehr.

Das sehen die Mirker Schrauba in Utopiastadt und einige Fahrradhändler aus Wuppertal ähnlich und sind an Kooperationen interessiert. Ob und inwieweit das Konzept realisiert werden kann und wie so ein Fahrradverleih aussehen könnte, wird Caroline Groneberg im Rahmen ihrer Bachelor Arbeit in den nächsten Wochen überlegen und testen. Ein funktionsfähiger und voll ausgestatteter Prototyp existiert ja bereits… hoffentlich kommen noch viele weitere hinzu!

Weitere Infos und Bilder gibt es auch im internationalen Cyclehack Katalog!
Ansprechpartnerin für das Projekt: Caroline Groneberg (mail@carolinegroneberg.com)